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Playstation Pro 4

playstation_4pro
Admin
Januar22/ 2015

Im Test zeigt die PlayStation 4 Pro, wie ein durchdachtes Hardware-Upgrade auszusehen hat. Sony schafft den Spagat zwischen sinnvollem Mehrwert und dem Verhindern der Community-Fragmentierung. Unter dem Strich freuen sich insbesondere 4K-TV-Besitzer über die passende Gaming-Plattform. Für alle anderen bleibt der potentielle Wechsel von PS4 auf PS4 Pro optional und nicht zwingend notwendig.

Die PlayStation 4 Pro richtet sich in erster Linie an Spieler, die einen 4K-Fernseher besitzen oder das beste Ergebnis mit PlayStation VR erhalten wollen. Dazu verbaut Sony spürbar bessere Hardware im Chassis. Die 8-Kern-APU auf Jaguar-Basis von AMD bleibt weitgehend gleich, verfügt aber über eine spürbar höhere Taktfrequenz. Die größte Änderung finden wir allerdings im GPU-Part. Diese rechnet etwa doppelt so schnell. Analog verdoppelt AMD die Anzahl der Compute Units (CU) von 18 auf 36 Einheiten und erhöht den Chiptakt von 800 auf 911 MHz.

Eine weitere bedeutende Neuerung betrifft den WLAN-Chip. Dieser unterstützt endlich den modernen ac-Standard und nicht nur WLAN-n, wie die normale PS4. Neben höherem Datendurchsatz bietet WLAN-ac auch eine stabilere Verbindung per WiFi. Ebenfalls cool: Sony spendiert dem Pro-Modell einen USB-3-Port mehr – davon sind jetzt immerhin drei Stück an der Konsole vorhanden. Ebenso toll: Der integrierte SATA-Controller kann nun maximal 6 GBit/s (SATA III) verarbeiten. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn Sie eine SSD statt einer konventionellen Festplatte als Speichermedium verbauen wollen. Spannend ist auch, dass die PS4 Pro über zusätzlich 1 GByte DDR3-Speicher verfügt, der insbesondere dem Home-Menü und einigen wenig anspruchsvollen Anwendungen und Apps zur Verfügung gestellt wird. Somit werden zusätzliche 512 MByte des 8 GByte großen GDDR5-Unified-RAM für Spiele-Entwickler frei.

Im Praxis-Test erweist sich die PS4 Pro als sehr interessantes Konzept für ein Hardware-Upgrade zur Hälfte des Lebenszyklus. Sony ist sehr behutsam vorgegangen – wohl um Besitzer einer normalen PlayStation 4 nicht massiv zu verärgern. Die bessere Hardware hat insbesondere dann spürbare Auswirkungen, wenn Sie einen 4K-Fernseher besitzen. Dann zeigt die Konsole, dass auch ein vergleichsweise kleines Performance-Upgrade schon deutliche Effekte zeitigen kann. Obwohl die PS4 Pro kein natives 4K-Gaming unterstützt, sehen die Spiele, die UHD-Auflösung unterstützen, exzellent aus. Ein simpler Trick sorgt dafür, dass die Rechenpower dafür ausreicht. Die einzelnen Frames werden in ein Pixel-Schachbrett unterteilt, wovon pro Frame jeweils nur die Hälfte berechnet werden. Das reduziert die Rechenlast massiv, ist für das menschliche Auge auf Grund der Framerate aber nicht erkennbar. Rein technisch ist dies also nicht 4K-Gaming, in der Praxis ist das Ergebnis aber ziemlich beeindruckend. Sofern Ihr 4K-Fernseher zudem noch HDR-Wiedergabe unterstützt, hat das einen sehr positiven Einfluss auf die Farb-Darstellung.

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